Rechner: Mieten oder Kaufen
Die Entscheidung zwischen Mieten und Kaufen einer Immobilie ist eine der größten finanziellen Weichenstellungen im Leben, und der Satz „Miete ist rausgeworfenes Geld" greift viel zu kurz. Ob Kaufen tatsächlich günstiger ist als Mieten, hängt vom Kaufpreis ab, von der Höhe des Eigenkapitals, vom Zinssatz, davon wie schnell die Immobilie an Wert gewinnt, von den laufenden Kosten und — vor allem — davon, wie viele Jahre Sie wirklich wohnen bleiben. Dieser Mieten-oder-Kaufen-Rechner stellt all diese Variablen nebeneinander und liefert einen klaren, direkten Vergleich der Gesamtkosten beider Wege über Ihren Zeithorizont. Statt eines Bauchgefühls erhalten Sie zwei konkrete Zahlen und ein Urteil, welche Option Sie finanziell besserstellt — um Umzug, Finanzierung oder Mietvertrag mit echten Zahlen zu planen.
Differenz
Netto-Gesamtkosten des Kaufs
Gesamtkosten der Miete
Dies ist eine vereinfachte Schätzung in Ihrer lokalen Währung. Sie ignoriert Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Maklerprovisionen, spezielle Versicherungen und steuerliche Unterschiede je nach Land oder Region. Die Ergebnisse hängen stark von den Annahmen zu Wertsteigerung und Zinssatz ab. Ziehen Sie vor einer Entscheidung einen Finanzberater hinzu.
Publicidad
So funktioniert es
Der Rechner ermittelt die Nettokosten des Kaufs und vergleicht sie mit den Gesamtkosten der Miete über Ihre geplante Wohndauer. Beim Kauf addiert er das Eigenkapital, alle während Ihres Aufenthalts gezahlten Kreditraten und die Eigentumskosten (Steuern, Instandhaltung und Versicherung, eingegeben als jährlicher Prozentsatz des Preises). Von dieser Summe zieht er das Eigenkapital ab, das Sie beim Verkauf zurückerhalten: den gestiegenen Immobilienwert abzüglich der noch offenen Kreditrestschuld. So gilt: Kaufkosten = Eigenkapital + gezahlte Raten + Eigentumskosten − zurückerhaltenes Eigenkapital. Bei der Miete summiert er zwölf Monatsmieten pro Jahr und erhöht die Monatsmiete am Ende jedes Jahres um die erwartete jährliche Steigerung. Die Option mit der niedrigeren Summe gewinnt, und die Differenz zeigt, um wie viel. Je länger Sie bleiben und je schneller die Immobilie an Wert gewinnt, desto mehr lohnt sich der Kauf.
Publicidad
Preguntas frecuentes
- Wann lohnt sich Kaufen mehr als Mieten?
- Kaufen gewinnt meist, wenn Sie lange genug bleiben, um die Anfangskosten zu verteilen und die Immobilie an Wert gewinnen zu lassen. Mit moderatem Eigenkapital und einem normalen Kredit liegt der Umschlagpunkt oft bei fünf bis sieben Jahren, aber ein niedriger Kaufpreis, starke Wertsteigerung und geringe Eigentumskosten können den Kauf sogar früher lohnenswert machen. Nutzen Sie den Rechner mit Ihren eigenen Zahlen, um Ihren Break-even zu finden.
- Warum spielt die Wohndauer eine so große Rolle?
- Die Kosten des Kaufens fallen früh an: Eigenkapital und die anfangs zinslastigen Raten zahlen Sie sofort, während der Nutzen — aufgebautes Eigenkapital und Wertsteigerung — erst mit der Zeit entsteht. Je länger Ihr Horizont, desto stärker überwiegen diese Vorteile die Anfangskosten. Ein kurzer Aufenthalt lässt den Kauf seine Kosten kaum wieder einspielen, sodass Mieten oft gewinnt.
- Was sind die jährlichen Eigentumskosten?
- Sie umfassen Steuern, Instandhaltung und Reparaturen sowie die Gebäudeversicherung, hier als einzelner jährlicher Prozentsatz des Kaufpreises eingegeben. Ein üblicher Richtwert liegt bei etwa 1 % bis 2 % pro Jahr, variiert aber stark je nach Lage und Alter der Immobilie. Es sind reale, wiederkehrende Kosten des Eigentums, die Mieter nicht direkt tragen.
- Berücksichtigt der Rechner das Anlegen der Differenz?
- Nein. Dies ist ein vereinfachter Barkosten-Vergleich und modelliert nicht das Anlegen Ihres Eigenkapitals oder Ihrer monatlichen Ersparnis. Wenn Mieten günstiger ist und Sie die Differenz mit guter Rendite anlegen, kann Mieten noch besser aussehen. Betrachten Sie das Ergebnis als Ausgangspunkt, nicht als vollständige Anlageanalyse.
- Welchen Wertsteigerungssatz sollte ich verwenden?
- Nehmen Sie einen realistischen langfristigen Wert für Ihren Markt, nicht die Zahlen eines jüngsten Booms. Historisch steigen viele Märkte langfristig etwa im Rahmen der Inflation oder leicht darüber, sodass wenige Prozent pro Jahr eine vernünftige Annahme sind. Testen Sie auch einen niedrigeren Wert, denn die Wertsteigerung beeinflusst das Ergebnis am stärksten.