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Mehrwertsteuer-Rechner Deutschland

Dieser Rechner ermittelt die deutsche Mehrwertsteuer (MwSt.) in beide Richtungen. Er kann die MwSt. zu einem Nettopreis hinzurechnen, um den endgültigen Bruttopreis zu erhalten, oder die MwSt. aus einem Bruttopreis herausrechnen, um den Nettopreis freizulegen. Deutschland erhebt auf die meisten Waren und Dienstleistungen einen Regelsatz von 19 % sowie einen ermäßigten Satz von 7 % für Grundbedarf wie Lebensmittel, Bücher, Presse und den öffentlichen Nahverkehr. Geben Sie einen Betrag und den Satz ein, und das Tool zeigt sofort den Steueranteil, den Preis mit MwSt. und den Preis ohne MwSt. an.

Der Regelsatz in Deutschland beträgt 19 % (MwSt.). Für Lebensmittel, Bücher, Presse, den Nahverkehr und — seit 2026 — Speisen in der Gastronomie gilt ein ermäßigter Satz von 7 %. Das Ergebnis wird mit dem Symbol der lokalen Währung angezeigt.

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So funktioniert es

Eine deutsche Rechnung weist immer drei Zeilen aus: den Nettobetrag, die darauf entfallende MwSt. und den Bruttobetrag bzw. Rechnungsbetrag, also den zu zahlenden Endbetrag. Stellt ein Handwerker 200 € netto zum Regelsatz von 19 % in Rechnung, beträgt die MwSt. 38 € und der Bruttobetrag 238 €. Wenn Sie vom Bruttopreis ausgehen und die enthaltene Steuer herausrechnen möchten, teilt der Rechner durch 1,19: Aus 238 € brutto werden 200 € netto und 38 € MwSt. Beim ermäßigten Satz von 7 % lautet der Divisor 1,07. Die im Bruttopreis enthaltene MwSt. lässt sich auch mit dem Faktor 19/119 (≈ 0,1597) bzw. 7/107 herausziehen, denn die Steuer wird auf den Nettobetrag berechnet und steckt versteckt im Endpreis.

Die deutschen MwSt.-Sätze im Jahr 2026

Das Umsatzsteuergesetz (UStG) kennt zwei Sätze: den Regelsatz von 19 %, der den Großteil des Konsums erfasst, und den ermäßigten Satz von 7 % für Waren des Grundbedarfs und von kulturellem Interesse. Die Neuerung 2026 betrifft die Gastronomie und wird weiter unten erläutert.

SatzProzentsatzGilt für
Normalsatz (Regelsatz)19 %Elektronik, Kleidung, Haushaltsgeräte, Kraftstoff, Alkohol, Getränke in der Gastronomie, freiberufliche Dienstleistungen und alles ohne niedrigeren Satz
Ermäßigter Satz7 %Grundnahrungsmittel, Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, öffentlicher Nahverkehr, Eintrittskarten für Theater, Konzerte und Museen, Beherbergung im Hotel und, seit dem 1. Januar 2026, in der Gastronomie servierte Speisen

Die Steuersenkung für die Gastronomie ab 2026

Bis 2023 galten in der Gastronomie befristet 7 % auf im Lokal verzehrte Speisen; 2024 kehrte der Satz von 19 % zurück. Das Steueränderungsgesetz 2025 legte den Satz von 7 % für alle Speisen ab dem 1. Januar 2026 dauerhaft fest — ob im Lokal, zum Mitnehmen oder geliefert. Getränke unterliegen dagegen weiterhin dem Regelsatz von 19 %, von engen Ausnahmen wie Milch oder Leitungswasser beim Außer-Haus-Verkauf abgesehen. Bei einem Kombiangebot aus Speise und Getränk zum Pauschalpreis muss der Betrag auf beide Sätze aufgeteilt werden.

MwSt. und USt.: dieselbe Steuer und die Kleinunternehmerregelung

In Deutschland ist Mehrwertsteuer (MwSt.) die umgangssprachliche und Umsatzsteuer (USt.) die rechtliche Bezeichnung aus dem UStG: Es handelt sich um genau dieselbe Steuer, USt. ist nur, wie Gesetz und Buchhaltung des Verkäufers sie nennen. Zudem erlaubt die Kleinunternehmerregelung des §19 UStG kleinen Unternehmen, Rechnungen ohne USt. auszustellen, wenn ihr Umsatz im Vorjahr 25.000 € nicht überschritten hat und im laufenden Jahr 100.000 € nicht übersteigt (seit 2025 geltende Grenzen). Im Gegenzug dürfen sie keine Vorsteuer aus ihren Einkäufen abziehen und müssen auf der Rechnung auf diese Regel hinweisen.

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Preguntas frecuentes

Sind MwSt. und USt. dasselbe?
Ja. Mehrwertsteuer (MwSt.) ist der umgangssprachliche Name, Umsatzsteuer (USt.) der Begriff im deutschen Steuerrecht und in der Buchhaltung des Verkäufers. Beide bezeichnen eine einzige Steuer auf den bei jedem Verkauf geschaffenen Mehrwert. Auf einer Rechnung stehen „zzgl. 19 % USt." oder „inkl. MwSt." für dasselbe.
Welche Waren unterliegen in Deutschland dem Satz von 7 %?
Der ermäßigte Satz von 7 % gilt für Grundnahrungsmittel (im Supermarkt gekauft), Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, Eintrittskarten für Theater, Konzerte und Museen, den örtlichen Nahverkehr, Blumen und die Hotelübernachtung. Seit 2026 auch für in der Gastronomie servierte Speisen. Elektronik, Kleidung, Alkohol und Getränke bleiben bei 19 %.
Berechnen deutsche Restaurants 2026 7 % oder 19 %?
Das hängt davon ab, was Sie bestellen. Seit dem 1. Januar 2026 werden Speisen dauerhaft mit 7 % besteuert — im Lokal, zum Mitnehmen oder geliefert. Getränke bleiben bei 19 %. Deshalb mischt eine Rechnung mit Speisen und Getränken die beiden Sätze.
Was ist die Kleinunternehmerregelung?
Sie ist die Regel für kleine Unternehmen nach §19 UStG: Lag Ihr Umsatz im Vorjahr unter 25.000 € und übersteigt er im laufenden Jahr nicht 100.000 €, dürfen Sie ohne USt. abrechnen. Sie schlagen keine MwSt. auf Ihre Preise auf, können aber auch die Steuer aus Ihren Einkäufen nicht abziehen. Verbreitet ist das bei Selbstständigen, die anfangen oder wenig fakturieren.
Enthält der Auszeichnungspreis in Deutschland die MwSt.?
Ja. Für Endverbraucher schreibt die Preisangabenverordnung vor, den Endpreis inklusive MwSt. auszuzeichnen: Der Preis am Regal ist der, den Sie an der Kasse zahlen. Zwischen Unternehmen (B2B) weisen Angebote und Rechnungen dagegen meist den Nettopreis zzgl. USt. getrennt aus — dort muss man die Steuer hinzurechnen oder herausrechnen.

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